Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Nummernschild für Oldtimer: Das H-Kennzeichen

Fahrzeuge, die nachweislich vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen sind (§2 Nr. 22 FZV), können das H-Kennzeichen erhalten. Dafür müssen die Autos und Motorräder verschiedene Kriterien erfüllen:

  • ohne erkennbare technische Mängel im Sinne der StVZO unter Berücksichtigung des damaligen Standes der Technik und Vorschriftenlage
  • nur leichte für Kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut angemessene Gebrauchsspuren (Patina ja - aber Fahrzeug nich verbraucht)
  • keine Fehler an wesentlichen Teile
  • keine erkennbaren Unfall-Restschäden oder Anzeichen unsachgemäßer Instandsetzung
  • die wesentlichen Baugruppen befinden sich weitgehend in Originalkonfiguration, im Originalzustand oder im nachweislich zeitgenössischen Zustand.

Steuerliche Vergünstigungen für historische Fahrzeuge

Mit dem H-Kennzeichen, das 1997 eingeführt wurde, soll der Erhalt historisches automobiles Kulturgut unterstützt werden. Die historische Fahrzeuge mit H-Kennzeichen sind steuerlich begünstigt: Für Automobile kostet die Steuer pro Jahr 191,73 Euro und für Motorräder jährlich 46,02 Euro. Das Oldtimerkennzeichen ist das ganze Jahr über gültig.

Keine Feinstaubplakette nötig

Eine Hauptuntersuchung ist alle zwei Jahre fällig. Mit Oldtimerkennzeichen zugelassene Fahrzeuge sind von den Einschränkungen der Feinstaubplakette ausgenommen.