Know-how für Oldtimer

Oldtimer - sie sind Sympathieträger, Markenbotschafter, Kulturgut. Über 660 Kfz-Betriebe führen das Zusatzzeichen "Fachbetrieb für historische Fahrzeuge" und bieten klassischen  Fahrzeugen fachgerechten Service.

 

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Studie: Erinnerung an alte Zeiten sorgt für Youngtimer-Boom

"Wir können Oldtimer": Das war das Motto der ZDK-Sonderschau zur 25. Automechanika, bei der auch die neue BBE-Studie zum Wirtschaftsfaktor der Classic Cars vorgestellt wurde.

Die Oldtimer-Branche muss sich auf neue Zielgruppe einstellen: Die Volumenmodelle der 1980er und 1990er Jahren finden immer mehr Liebhaber. Wer einen Youngtimer kauft, will Spaß am Fahren und sich an alte Zeiten erinnern. Und das sind die gleichen emotionalen Gründe, die auch beim Kauf eines teureren Oldtimers eine Rolle spielen.

Zu diesen und weiteren interessanten Ergebnissen kommt die BBE-Studie "Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer 2018". Diese wurden bei einer Pressekonferenz während der Automechanika 2018 vorgestellt. Bereits 2013 hatten die Autoren in ihrer Studie festgestellt, dass Geschäft mit Old- und Youngtimer ein Milliarden-Markt ist. 

Aktuell sind rund 2,2 Millionen Fahrzeuge auf dem Markt. Die Oldtimer und Youngtimer stehen in Summe für ein Marktvolumen von etwa zehn Milliarden Euro.

Für Interessenten der Studien-Ergebnisse gibt es eine Zusammenfassung zum Download. Zudem hält der ZDK dieses Dokument in gebundener Form bereit. Eine Bestellung ist bei Andrea Zeus möglich. Die gesamte Studie kann mit einem Bestellformular bei der BBE bezogen werden.

 

 

 

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Oldtimer GP am Nürburgring: Zwei wertvolle Oldtimer gestohlen

Man kann es kaum glauben, zwei Fahrzeuge im Gesamtwert von 1,6 Millionen Euro werden unbeobachtet  vom Hotelparkplatz gestohlen. Die Kripo ermittelt nun. 

Je wertvoller Oldtimer werden, desto häufiger werden sie entwendet.  Während ein wertvolles Gemälde,  wie von der Versicherung verlangt, mit einer Alarmanlage gesichert wird, werden wertvolle Fahrzeuge  ohne irgendeinen Schutz einfach auf die Straße gestellt.

Auch hier gibt es die Möglichkeit, das Fahrzeug zu sichern: Mit dem GPS-Trackingmodul BPT-1500 Basic von Blaupunkt Telematics  "Classic Edition". Ein GSM- / GPS-basiertes Ortungssystem ohne laufende Kosten zur Ortung von Fahrzeugen.

Der Standort des Fahrzeugs kann mit nur einem Klick jederzeit abgerufen und bedienerfreundlich via Smartphone-App oder im Internet mit einer Genauigkeit von ca. zehn Metern dargestellt werden. Zur Sicherung des Fahrzeugs können zusätzliche "Events" definiert werde, die eine Alarmmeldung auslösen, z.B. Verlassen vorher definierter Bereiche, Abschleppen des Fahrzeugs, unberechtigte Benutzung, Manipulation des GPS Systems uvm.

 

Nähere Informationen erhalten Sie www.blaupunkt-telematics.com und bei Andrea Zeus.

Neuer Oldtimer-Ausschuss sichert Fachwissen

Der Ausschuss Old- und Youngtimer hat die Arbeit aufgenommen. Foto: ProMotor

Der ZDK-Ausschuss Old- und Youngtimer hat im Herbst 2017 seine Arbeit aufgenommen. Auf der konstituierenden Sitzung definierten die versammelten Fachleute die Kernaufgabe: Fachwissen und Fähigkeiten erhalten. Dabei geht es hauptsächlich darum, sich um die notwendigen Voraussetzungen eines eigenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Old- und Youngtimertechnik zu kümmern.

Den Vorsitz des Ausschusses übernehmen Matthias Kemmer und Andrea Zeus.

Aus- und Weiterbildung

Old- und Youngtimer-Spezialisten werden für Werkstatt und Firmenübernahme gesucht: Denn immer mehr "Schrauber" gehen in Ruhestand und in der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker wird das Warten, Instandhalten und Restaurieren von Oldtimern nicht mehr vermittelt. 

Für Azubis: Wer sich für diese Sparte interessiert, kann den Beruf des Kfz-Mechatronikers erlernen - am Besten in einer Oldtimerwerkstatt bzw. einem Fachbetrieb für historische Fahrzeuge. An fünf Standorten in Deutschland können Azubis eine Zusatzqualifikation parallel zur Ausbildung absolvieren. Die zusätzliche Ausbildung endet mit einer Zertifikatsprüfung zum Kfz-Mechtroniker für Old- und Youngtimer. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei ZDK-Referentin Andrea Zeus.

Für Gesellen: Ein ausgelernter Kfz-Mechatroniker oder Kfz-Mechaniker kann eine Weiterbildung zum "Servicespezialisten Oldtimer und Youngtimer" absolvieren. Schwerpunkt sind Fahrzeuge aus den 70er, 80er und 90er Jahren. In 80 Stunden werden Fähigkeiten und Kenntnisse in sechs Modulen vermittelt. Darüber hinaus bietet die TAK weitere Seminare zum Thema Oldtimer an.

Für Meister: Es gibt seit 60 Jahren den "Restaurator im Handwerk". Als 16. Gewerk kommt der Kfz-Bereich neu in die "Familie" der Restauratoren. Derzeit wird die Fortbildung neu geordnet. Zulassungsvoraussetzung ist der Meisterabschluss im entsprechenden Handwerk.

So werden Werkstätten "Fachbetrieb für historische Fahrzeuge"

Das Zusatzzeichen "Fachbetrieb für historische Fahrzeuge" wird nach festgelegten Kritierien vergeben. Foto: ProMotor/Volz

Automobile Klassiker finden immer mehr Liebhaber. Immer öfter suchen sie den kompetenten Partner für das technische Kulturgut "Oldtimer". Viele Betriebe erkennen hier ihre Chance und spezialisieren sich auf die Restaurierung und Instandhaltung der Liebhaberobjekte.

Mit dem Zusatzzeichen "Fachbetrieb für historische Fahrzeuge" zum blau-weißen Schild "Meisterbetrieb der Kfz-Innung" weisen sich Kfz-Betriebe durch entsprechendes Know-how und mit erfahrenem Fachpersonal aus.

Für eine Zertifizierung wird ein Betrieb anhand von Vergabekriterien überprüft. Erste Voraussetzung ist, dass der Betrieb Mitglied in einer Kraftfahrzeugtechnischen Innung ist. Der Antrag auf Anerkennung zum "Fachbetrieb für historische Fahrzeuge" wird bei der Innung gestellt.

So läuft das Verfahren:

  • Der Betrieb beantragt die Vergabe der Zusatzzeichen per Antragsformular bei der Innung. 
  • Die Innung beauftragt einen Sachkundigen aus dem Sachkundigenpool.
  • Der Sachkundige vereinbart mit dem Betrieb einen Prüftermin.
  • Anhand der Vergabekriterien überprüft der Sachkundige den Betrieb und teilt sein Ergebnis der beauftragenden Innung mit.
  • Die Innung erteilt dem Betrieb das Zusatzzeichen „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge“.
  • Der Sachkundige stellt ein Zertifikat aus.
  • Die Innung rechnet die Kosten der Überprüfung mit dem Betrieb ab.

Fragen zur Vergabe des Zusatzzeichens beantwortet ZDK-Referentin Andrea Zeus, Telefon: 0228/91 27 282, E-Mail.

 

 

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Serviceheft: Ein Ausweis für Klassiker

Old-und Youngtimer können einen ständigen Begleiter an Bord haben. Das Serviceheft – speziell für automobile Klassiker entwickelt – können Fachbetriebe für historische Fahrzeuge als "Ausweis" ihren Kunden mitgeben.  

Für zehn Jahre werden alle Service-Arbeiten festgehalten und mit dem Stempel des Fachbetriebs für historische Fahrzeuge besiegelt. Im Heft gibt es eine Checkliste für die Wartung, die von Bremsanlage über Elektrik bis hin zur Zündanlage die Details erfasst.

Die Checks vor und nach der Saison oder vor der Reise in die Ferien dokumentieren den Zustand des Liebhaberstücks. Auf der Seite „Einbau- und Austauscharbeiten“ dokumentieren die Fachleute alle ausgetauschten Teile.  Eine Packliste hilft dem Fahrer vor der Fahrt im Fall des Falles das richtige Werkzeug an Bord zu haben.

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Versicherung für Betriebe

Jeder Betrieb hat eine Versicherung – eine Kfz-Handel- und -Handwerk-Versicherung, eine Betriebshaftpflicht-Versicherung. Um vollumfänglich versichert zu sein, kann auch eine Multi Risk abgeschlossen sein.  Für die Absicherung des Betriebes ist das äußerst wichtig.

Allerdings sieht das schon ganz anders aus, wenn ein  Betrieb an Old- und Youngtimern arbeitet.  In dem Fall  tut er gut daran, sich seine Versicherung mal sehr gründlich anzuschauen. Oftmals  ist im Kleingedruckten eine Klausel, die Fahrzeuge ab einem bestimmten Alter (deutlich unter 30 Jahren) ausschließt oder Fahrzeuge dann auf einen Wert von z.B. 10.000 € begrenzt. Im Schadensfall kommt dann das böse Erwachen.

Der ZDK hat in Zusammenarbeit mit der E.D.I.S.O.N. GmbH eine Oldtimer Premium Police entwickelt, die genau auf die Fachbetriebe zugeschnitten ist. 

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Fahrzeug-Ortung per Klick

Das GPS-Trackingmodul BPT-1500 Basic von Blaupunkt Telematics  „Classic Edition“ ist ein GSM / GPS basiertes Ortungssystem ohne laufende Kosten zur Ortung von Fahrzeugen. Es eignet sich ideal für sporadische Positionsabfragen.

Die mitgelieferte Mobilfunkkarte ist Grundgebührenfrei und auch die Nutzung der Webplattform ist kostenlos. Abgerechnet werden auf Prepaidbasis nur die vom Benutzer durchgeführten Positionsabfragen und Aktionen.

Durch die geringe Baugröße ist eine einfache und unsichtbare Montage möglich. Es muss an die Bordelektronik angeschlossen und die Antenne positioniert werden, und das BPT-1500 Basic ist einsatzbereit.

Nun kann der Standort des Fahrzeugs mit nur einem Klick jederzeit abgerufen und bedienerfreundlich via Smartphone App oder im Internet mit einer Genauigkeit von ca. zehn Meter dargestellt werden. Zur Sicherung des Fahrzeugs können zusätzliche "Events" definiert werde, die eine Alarmmeldung auslösen, z.B. Verlassen vorher definierter Bereiche, Abschleppen des Fahrzeugs, unberechtigte Benutzung, Manipulation des GPS Systems uvm.

Nähere Informationen erhalten Sie  bei Andrea Zeus.

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